An den Referendumsabstimmungen der Ortsbürgergemeinden Oberrohrdorf und Staretschwil vom 11. März 2007 ist der Zusammenschluss der beiden Ortsbürgergemeinden Oberrohrdorf und Staretschwil per 1. Januar 2008 zu Stande gekommen.

Geschichte

Bis zum Jahr 1804 bildete jede der fünf Gemeinden am Rohrdorferberg (Busslingen, Niederrohrdorf, Oberrohrdorf, Remetschwil und Staretschwil) ein eigenes Gemeinwesen. Mit Einfluss der Französischen Revolution erfolgte im Jahr 1805 eine Vereinigung der fünf Gemeinden zur Gesamtgemeinde Rohrdorf. In der Folge wurden mehrmals Versuche unternommen, die Trennung des Gemeindeverbandes zu erwirken. Offenbar hatte der Gemeinderat, welcher sich aus je einem Vertreter der 5 Ortschaften zusammensetzte, die Überzeugung, dass sich die Verwaltung besser gestalten liesse, wenn der grosse Gemeindeverband von 5 Ortschaften in kleinere Gemeindewesen aufgeteilt würde. Alle eingereichten Trennungsgesuche wurden jedoch abgelehnt, bis im Jahr 1854 der Grosse Rat die Trennung der Gemeinde Rohrdorf in 3 selbständige politische Gemeinden (Niederrohrdorf, Remetschwil mit Busslingen, Oberrohrdorf mit Staretschwil) beschloss. Die Gemeinde Oberrohrdorf trennte sich in der Folge nochmals auf, wurde aber im Jahr 1974 definitiv wieder zusammengeschlossen. Einzig die Ortsbürgergemeinden Oberrohrdorf und Staretschwil blieben getrennt erhalten, und zwar bis zum Jahr 2007. Die beiden Ortsbürgergemeinden wurden mit Wirkung ab 2008 zur Ortsbürgergemeinde Oberrohrdorf-Staretschwil fusioniert.

Ortsbürgergemeinde Staretschwil

Ortsbürgergemeinde Oberrohrdorf