für wertvolle Baumarten

Die Ortsbürgergemeinde Oberrohrdorf-Staretschwil fördert mit Unterstützung der Abteilung Wald des Kantons Aargau auf einer Fläche von gut einer Hektare Eichen und Eiben. Die Pflege von Eichenjungwald ist sehr aufwändig, denn Eichen brauchen viel Licht und wachsen zu Beginn sehr langsam. Damit die gepflanzten Eichen genügend Licht erhalten, wird eine Fläche von ungefähr einer Hektare im Wald von Oberrohrdorf, entlang des Höhenweges, noch diesen Herbst geräumt und anschliessend angepflanzt.

Gut 750 Eichen und rund 60 Eiben müssen sorgfältig gepflanzt werden. Hüllen um die gepflanzten Bäume, sogenannte Einzelschütze, schützen die Pflanzen vor dem Wildverbiss. Diese werden entfernt, sobald die Pflanzen aus dem Bereich herausgewachsen sind, in welchem die Rehe die Bäumchen verbeissen können.

Eichen haben durch das Eichenholz als wertvoller Rohstoff nicht nur einen ökonomischen, sondern auch einen sehr hohen ökologischen Wert. Hunderte von Tierarten leben auf oder von der Eiche. Insbesondere alte Eichen sind wertvolle und vielfältige Lebensräume. Die Eiche ist zudem, gemäss heutigen Erkenntnissen eine dieser Baumarten, die für die zu erwartenden klimatischen Verhältnisse bestens geeignet ist.

Als Ergänzung werden zudem Eiben gepflanzt. Diese Baumart ist im Aargau selten geworden, denn sie wurde früher stark genutzt und teilweise aktiv bekämpft. Damit diese einheimische Baumart ihren Weg zurück in den Wald findet, wird die Eibe auf dieser Fläche ebenfalls gefördert.

Forstrevier Heitersberg / Ortsbürgerkommission Oberrohrdorf-Staretschwil