Ober- und Niederrohrdorf

Für die geplante Sanierung der Kantonsstrassen sollen mit Hilfe eines Verkehrsmanagements Wartezeiten und Staus reduziert werden. Ab Mitte März 2020 werden die nötigen Installationen aufgestellt und das System in Betrieb genommen.

Im Hinblick auf die bevorstehenden umfangreichen Bauarbeiten für die Sanierung der Kantonsstrassen in den Gemeinden Niederrohrdorf und Oberrohrdorf haben sich Gemeinderäte, Betreiber der Busbetriebe sowie das Departement Bau, Verkehr und Umwelt auf ein Realisierungskonzept mit einem optimierten Bauablauf sowie flankierende Massnahmen verständigt.

Die Realisierung, die teilweise in beiden Gemeinden gleichzeitig erfolgen wird, wird rund 26 Monate dauern und unweigerlich Verkehrsbehinderungen verursachen. Gemäss Verkehrssimulationen entstehen je nach Bauphase und Fahrtrichtung Verzögerungen für den Individualverkehr und für den öffentlichen Verkehr von mehreren Minuten. Um die Behinderungen zu minimieren, wurden dem Bauunternehmer einerseits im Rahmen der Ausschreibungen Bauphasen sowie ein straffes Bauprogramm vorgeschrieben. Andererseits ist, um den Verkehrsfluss zu verbessern, auch ein Verkehrsmanagement vorgesehen.

Geplant ist, dass die verschiedenen Ampelanlagen gegenseitig und auf das aktuelle Verkehrsaufkommen laufend von einer Leitstelle aus abgestimmt werden. Ab Mitte März werden dafür an den neuralgischen Stellen der Kantonsstrassen Kameras installiert. Die Bilder der Kameras werden an eine zentrale Stelle übermittelt, die aufgrund der Verkehrssituation und dem Fahrplan der Busse die Phasen der Lichtsignale regeln wird. Ziel ist, das System bereits im März testen zu können, damit beim Start der Bauarbeiten der Betrieb gewährleistet werden kann. Sämtliche Verkehrsdaten und Bilder dienen lediglich der Verkehrsüberwachung und werden nicht aufgezeichnet.

Ein Übersichtsplan mit den Kamera-Standorten kann hier eingesehen werden.